Kapstadt mit Kindern - Traumhaft

Ich sag es mal wie es ist...die Reise war anstrengend! Unsere Route ging mit Emirates über Dubai...Abflug in München war Abends um 21.45 Uhr – ein Glück! Die Kinder werden müde sein und viel schlafen! Und so war es auch...allerdings mussten wir sie nach 6 Stunden aus dem Schlaf reissen, da wir ja umsteigen mussten. Und das war weniger prickelnd...Der Flughafen in Dubai ist riesig und nicht sehr hübsch. Ausserdem kamen wir leider nicht direkt am Gate an, was zur Folge hatte, dass wir erst mal 20 Minuten stehend mit Kleinkind auf dem Arm und dem ganzen Handgepäck mit dem Bus über den Flughafen kurvten. Also rüstet euch falls ihr über Dubai fliegt. Kleines Benefit am Flughafen...es stehen überall rote McLarren Kinderwägen von Emirates rum, die man sich einfach nehmen und abstellen kann, wenn man sie nicht mehr braucht. Nach einer erneut 20-minütigen Busfahrt bestiegen wir endlich das nächste Flugzeug nach Kapstadt. Nach 9,5 Stunden Flug hatten wir am frühen Abend müde und erledigt endlich unser Ziel erreicht...

Für unsere Fahrt vom Flughafen in unser Airbnb haben wir uns ein Taxi genommen. Am Flughafen stehen dutzende Fahrer bereit. Uber ist in Kapstadt sehr beliebt – Alle weiteren Fahrten haben wir mit der App gemacht. Es ist um einiges günstiger als ein Taxi. Wir hatten keine Autositze für die Kinder dabei und hatten nie ein Problem. Wir wurden immer mitgenommen...in Südafrika sieht man das nicht so eng.  

 

Nichts desto trotz hatten wir einen sehr netten Taxifahrer, der uns unterwegs schon viel über die Stadt erzählt hat. Die Fahrt dauert 20 – 30 Minuten je nach Verkehr und kostet ca. 25 € (15 € - 18 € mit Uber) nach Greenpoint. Auf dem Weg in die Stadt bekommt man schon einen ersten Eindruck auf diese vielseitige Metropole. Man kommt an einigen Townships (Wohnsiedlungen eingerichtet für die schwarze, farbige oder indische Bevölkerung in Südafrika) vorbei und sieht sofort die Armut, die hier leider herrscht. Aber erkennt zugleich was es landschaftlich zu bieten hat und hat einen tollen Blick auf den Tafelberg, den Lionshead und sieht die riesigen Schiffe im Hafen.

Nachdem uns beim auspacken aufgefallen ist, dass wir die Hälfte vergessen hatten, führte unser erster Weg in die V & A Waterfront um das wichtigste zu besorgen. Die ersten paar Tage haben wir uns meist in unserem Viertel aufgehalten und uns dort umgesehen...wir haben den Kühlschrank aufgefüllt, sind ein paar mal essen gegangen und viel rumgelaufen. Andrijan hat schnell einen neuen Freund gefunden – unsere Nachbarn waren aus Hamburg. Also wurde direkt der schöne Spielplatz im Greenpoint Park unsicher gemacht.

Das schöne daran, wenn man viel Zeit hat ist, dass man sich nicht stressen muss, um möglichst viel in die wenigen Tage reinzupacken. Wir konnten total entspannt in den Tag hineinleben. Tatsächlich haben wir uns nie viel vorgenommen und meist erst morgens entschieden was wir unternehmen wollen. Wir hatten zuerst noch die Überlegung eine kleine Reise nach Port Elisabeth zu machen und den Addo National Park zu besuchen. Sind dann aber doch davon abgekommen...mit dem Auto war uns die Reise mit den Kindern einfach zu weit und ein Flug wäre für 4 Vollzahler doch sehr teuer gekommen. Dies haben wir uns für das nächste Mal vorgemerkt...wir waren sicherlich nicht zum letzten mal in diesem wunderschönen Land.

 

Im nächsten Post könnt ihr genau erfahren, was wir so getrieben haben. Wir haben euch unsere Lieblingsspots genau aufgelistet, damit ihr vielleicht eines Tages genauso viel Spaß in Kapstadt haben könnte, wie wir es hatten.

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